Start der Webserie "Die Frage nach dem lieben Gott"

Auf verschiedenen Plattformen ist ab sofort die Webserie „Die Frage nach dem lieben Gott“  zu sehen. Es geht um Antworten auf elementare Lebensfragen: Wo kommen wir her – wo gehen wir hin?

Links zu den einzelnen Folgen:
Öffnet externen Link in neuem FensterWie ist das mit Gott?
Öffnet externen Link in neuem FensterWie ist das mit den Engeln?
Öffnet externen Link in neuem FensterWie ist das mit dem Himmel?
Öffnet externen Link in neuem FensterWie ist das mit der Hölle?
Öffnet externen Link in neuem FensterWie ist das mit dem Teufel?
Öffnet externen Link in neuem FensterWie ist das mit dem Tod?

Acht Berliner Kinder unterschiedlicher Religionszugehörigkeit geben darin Antworten auf religiöse Fragen; sie erzählen von ihren Vorstellungen von Himmel und Hölle, Engel und Teufel, Vergebung und Tod – und natürlich  auch von Gott. Über solche Themen kann man nur mit Religionsprofis ein normales Interview führen. Mit Kindern darüber zu reden, verlangt eine besondere Gabe, weil sie bisweilen verlangt, ein Stück weit etwas von der eigenen Überzeugung preiszugeben, wenn man individuelle Antworten erhalten will. Diese Aufgabe hat der emeritierte Neukölner Pfarrer Gerd Decke einfühlsam geleistet.

Die Web-Serie ist das Ergebnis eines Konzept- und Realisationswettbewerbs für Kinder im Grundschulalter. Herausgefordert waren Produzenten und Autoren, die auf „Die Frage nach dem lieben Gott“ kindgerechte Antworten und spannende Zugänge zu dem Thema in mindestens sechs Folgen finden. TOP: Talente, Akademie für Film- und Fernsehakademie, in München, hat dafür einen Förderpreis in Höhe von 20.000 €  ausgesetzt. An der Ausschreibung haben sich 33 Autoren-Teams beteiligt. Der Preis ging letztlich an die Firma Instant Waves Media GmbH, vertreten durch den Produzenten Niklas Warnecke, in Berlin.

Die hochkarätig besetzte Jury aus Fachleuten* hat sich für das eingereichte Konzept von
Regisseur Markus Adrian entschieden, weil darin Kinder, die verschiedenen Religionen angehören, völlig frei die Fragen beantworten dürfen: „Ein pädagogischer Ansatz, der an dem aktuellen Stand der methodischen Forschung ansetzt, Kinder ernst nimmt, ihnen eine Stimme gibt und auch für ältere Rezipienten viel Überraschendes zu bieten haben wird.“ 

Das Preisgeld stammt aus dem Nachlass von dem 2015 verstorbenen Pfarrer Dietmar Heeg, der treuhändisch von der Karl Kübel Stiftung verwaltet und TOP: Talente für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde.


* Mitglieder der Jury waren:  Dr. Maya Götz (Internatotiales Zentralinstitut für das Jugend und Bildungsfernsehen, BR München), Michael Hertl ( Pressesprecher im Erzbistum Freiburg, davor Katholische Fernseharbeit in Frankfurt); Dr. Kerstin Humberg (für die Karl Kübel Stiftung, Bensheim), Prof. Dr. Bernd Trocholepczy, Religionspädagoge, Frankfurt; Albert Schäfer (Produzent, Kinderfilm, Berlin), Michael Stumpf, (Geschäftsführer des Kika, Kinderkanals, Erfurt). Den Vorsitz hatte Imogen Nabel,  Vorstandsvorsitzende von TOP: Talente, SWR, Baden-Baden.