Utopie vs. Dystopie

Abbildung: Jonny Cohen / Unsplash

TT-ZOOM-Talk vom 16.12.2020

„Utopie vs. Dystopie - Wie viel Pessimismus verträgt die Gesellschaft?“

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Während Utopien, also starke und positive Visionen einer möglichen Zukunft, kaum noch präsent sind im TV und auf den Leinwänden, nimmt die Zahl der Spielfilme und Serien, die ein dunkles Bild der Zukunft entwerfen, stetig zu.

Warum sind düstere Visionen erfolgreicher als positive Entwürfe einer möglichen Zukunft - und stimmt das überhaupt? Welche Version hat das stärkere Narrativ, und was können wir für das fiktionale Erzählen daraus lernen?

Gäste:

Erol Yesilkaya: Der 1976 geborene Autor schreibt seit 2008 erfolgreiche Fernsehformate, besonders für den ARD-Tatort. Zuletzt erregte er Aufmerksamkeit mit seiner Mitarbeit an der Serie „Sløborn“ und dem ARD-Sciencefiction „Exit“.

Prof. Dr. Joachim Friedmann: Neben seiner Arbeit als Autor arbeitet Joachim Friedmann als Dozent und Ausbilder für Dramaturgie und kreatives Schreiben. 2017 wurde er zum Professor für Serial Storytelling an der ifs Köln berufen.

Prof. Dr. Matthias Kettner: Der 1955 geborene Philosoph und Diplompsychologe ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Zu seinen Schwerpunkten gehört u.a. die Kulturtheorie.

Moderation:

Petra Kohnen: Autorin, Dozentin, Redakteurin DW, T:T-Vorstand
Wolfgang Cimera: Produzent und Geschäftsführer von Network Movie, T:T-Vorstand

Die Aufzeichnung finden Sie unter Öffnet externen Link in neuem Fensterdiesem Link.