Branchentreff München „Vom Roman zum Drehbuch und zurück"

Branchentreff München: „Vom Roman zum Drehbuch und zurück“

Im voll besetzten Großen Saal des EineWeltHauses fand am Mittwoch, den 20.11.2019 unser 16. Münchner Branchentreff statt, der diesmal unter dem Aspekt Romanverfilmungen stand. Anhand einiger prominenter Beispiele wurden u.a. folgende Fragen diskutiert:

  • Woher kommt der aktuelle Boom von Romanverfilmungen?

  • Was ist auf dem Weg vom Roman zum Drehbuch zu beachten?

  • Was ist die Vorgehensweise - die kreative, die produzentische?

  • Nach welchen Kriterien beurteilt ein(e) Produzent(in) das Potenzial eines Romans für eine Verfilmung?

  • Welche Herausforderungen stellen sich einer/einem Drehbuchautor(in) und den Machern, wenn es darum geht einen Roman für die Leinwand oder das Fernsehen umzuarbeiten?

  • Welche Rolle spielt die/der Ursprungsautor(in)?

  • Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten?

  • Welche Möglichkeiten, Forderungen und welchen Einfluss hat eine Agentur bei der Adaption eines Romans für Film und Fernsehen?

  • Gibt es den umgekehrten Weg: Ein Film wird zum Roman?

Gesprächsteilnehmer:

Stefan Betz, Drehbuchautor und Regisseur – schrieb das Drehbuch für die letzten vier „Eberhofer“-Krimis von Rita Falk, aktuell für „Leberkäsjunkie“.

Christina Gattys, Agentin - betreut seit vielen Jahren Autoren in den Bereichen Film, Fernsehen und internationale Verfilmungsrechte im komplexen Netzwerk von Sendern, Produzenten, Verleihern und Streaming-Plattformen.

Felix Fuchssteiner, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent bei der "mem-film GmbH" - sicherte sich die Buchrechte für die Romantrilogie „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“ und inszenierte diese fürs Kino.

Julie Heiland, Jugendbuchautorin und Absolventin der TOP:Talente-Autorenwerkstatt - veröffentlichte im Fischer Verlag unter anderem die Jugendbuch-Trilogie "Bannwald", "Blutwald" und "Sternenwald" und verhandelt mit Produktionsfirmen derzeit über die Verfilmungsrechte.

Die Moderation hatte der Vorstandsvorsitzende von T:T

Thomas Stammberger, freier Regisseur, Autor, Redakteur – schreibt, inszeniert und produziert seit mehr als 30 Jahren für verschiedene Formate.

Fotos: Gabrielle Odinis / Axel Röbkers