Hindernislauf vielfältiges Erzählen

Foto: © Hannah Strothmann

TT-Virtual_Lab mit Letícia Milano und Johanna Faltinat vom Büro für vielfältiges Erzählen: 
'Hindernislauf vielfältiges Erzählen' - 16. April 2021, 16:30 - 19:00 Uhr

Diversität, Vielfalt und Inklusion sind in aller Munde. Es werden mutige und vielfältige Geschichten gefordert, doch Kreative* und Entscheider:innen sind oft unsicher, wie sie mit der Thematik umgehen können. Wie können wir wirklich vielfältig erzählen? Und wie kann Vielfalt in Kindermedien aussehen?

Die Referentinnen vom Büro für vielfältiges Erzählen haben ein dramaturgisches Modell zum Konzipieren, Erzählen und Überprüfen von Figuren aus unterrepräsentierten und marginalisierten Gruppen entwickelt: DAS BEGEHREN DER ANDEREN*.

Der Workshop beinhaltet:

  • eine Sensibilisierung für das Thema,
  • einen Blick auf die Unsicherheiten und Ausreden in Bezug auf vielfältiges Erzählen sowie mögliche Lösungsansätze,
  • eine grundlegende Vermittlung der Theorie zu Normalität, Identitäten und Diskriminierung,
  • einen Einblick auf die Prinzipien des dramaturgischen Modells DAS BEGEHREN DER ANDEREN*.

Dozentinnen:          Letícia Milano und Johanna Faltinat
Datum/Zeit:            16. April 2021 / 16:30 bis 19:00 Uhr
Ort:                         Zoom  / max. 16 Teilnehmer*innen
Kosten:                   20 EUR / 15 EUR für Mitglieder
Anmeldung:            mail(at)toptalente(dot)org
 

Das BÜRO FÜR VIELFÄLTIGES ERZÄHLEN:

Letícia Milano ist Journalistin und Autorin. In ihrem ersten Leben war sie eine weiße, studierte Frau aus der Mittelschicht Brasiliens, die auch als Regisseurin beim Theater gearbeitet hat. Mit ihrem Umzug nach Deutschland ist sie mit ihrer lateinamerikanischen Herkunft zu einer Woman of Color geworden. Sie schreibt vor allem Serien, Hörspiele und Games. Auf Deutsch.

Johanna Faltinat ist Dramaturgin und Projektmanagerin. Als weiße, gesunde Westdeutsche ist sie vor allem privilegiert, kennt als Frau aber auch strukturelle Diskriminierung. Menschen mit ihren Erkenntnissen und Erfahrungen in Bezug auf Diskriminierung in Kontakt zu bringen, darüber zu sprechen und gemeinsam Anwendung für die jeweiligen Arbeitsbereiche zu finden, ist die Brücke zwischen dem, was sie kann und dem, was sie interessiert.