Symposium in Rom 2020 zum Thema "Gerechtigkeit im Film"

Fotos: Kalea Morgan, Markus Spiske / Unsplash

Neuer Termin: 19. bis 21.11.2020.

Bisheriger Programmentwurf:

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„Gerechtigkeit im Film“

Der Ruf nach Gerechtigkeit ist ein anhaltendes Thema, nicht nur in der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Geht man der Frage nach, in welchen Zusammenhängen die Gerechtigkeit eine Rolle spielt, wird man feststellen: sie ist bei allen ernsthaften Themen von Belang, wo nicht von zentraler Bedeutung.

Schon in der antiken Philosophie zählt Platon sie zu den vier Kardinaltugenden, ja sie ist bei hm sogar die oberste Tugend! In den Systemen des Mittelalters und der Neuzeit bleibt die Gerechtigkeit eine Konstante, wird jedoch anders akzentuiert.

In der Religion – in der Bibel wie im Koran - spielt die Gerechtigkeit keineswegs eine geringere Rolle. In den abrahamischen Religionen erweist sich Gott als der schlechthin Gerechte und fordert auch von den Menschen Gerechtigkeit ein.

Gerechtigkeit kann sich nur im Medium menschlicher Gemeinschaft entwickeln oder bewähren. Die dafür notwendigen Gesetze werden von rivalisierenden Parteien mit unterschiedlichen Interessen geschaffen. Und weil darüber immer wieder Streit entsteht, gibt es seit alters her den Stand der Richter. Aber auch für sie stellt sich immer wieder die Frage: Was ist Gerechtigkeit?

Bei dem Symposium werden die verschiedenen Aspekte zu dem Tagungsthema aus wissenschaftlicher und philosophisch-theologischer Sicht erörtert und auch anhand der Filme diskutiert.

Programm-Skizze

Vorbehaltlich zeitlicher Umstellungen, Änderungen und Ergänzungen bis zum endgültigen Programm

Donnerstag, 

13.30    Treffpunkt beim Hotel Paolo VI,  gegenüber den linken Kolonaden

14:00    Begrüßung und Programmüberblick

14.15    RA Prof. Dr. jur. Herta Däubler-Gmelin
Bundesministerin der Justiz a. D., Berlin
„Gerechtigkeit in einem Rechtsstaat“ / Vortrag

16.30    Daniela Mussgiller; Redakteurin Film, Familie und Serie, NDR Hamburg
Iris Kiefer, Produzentin, filmpool Fiction,  Köln
Spielfilm „Für Janina

19.30    Gastmahl im „La Vittoria

 

Freitag, 

09.00    Bruder Helmut Rakowski, OFMCap Geistlicher Direktor des ifp, München
Meditation

09.15    Dr. Anna Maria Riedl; Lehr- und Forschungsbeauftragte, Universität Luzern
“Gerechtigkeit in sozialethischer Perspektive” / Vortrag

10.30    Andre Georgi, Drehbuchautor, Berlin
Film „Volksfest“ nach der Buchvorlage von Ferdinand von Schirach

12.00    Prof. Dr. Reinhold Zwick, Biblische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster
„Gerechtigkeit errettet vom Tode“  (Sprüche 10,2)
Biblische Koordinaten – filmische Korrespondenzen   

Mittagpause von 13.30 – 14.15 Uhr

14.15    Eine Folge der TV-Serie „Die neue Zeit
Werkstattgespräch zwischen der Autorin Judith Angerbauer und dem GF und Produzenten Thomas Kufus, zero one film, Berlin

15.45    Josef Lederle, Chefredakteur filmdienst, Bonn
„Maria, ihm schmeckt’s nicht!”
Filmkritik zwischen Diskurs u.  Dissens
Impulsreferat

16.00     Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler und Publizist, Bonn 
Moderation der  Podiumsdiskussion zum Tagungsthema mit

  • Josef Lederle, s.o.

  • Elke Müller, Leiterin der ZDF-Redaktion "Reihen und Serien II", Mainz

  • Prof. Dr. Joachim Valentin, Vorsitzender Rat der Religionen, Direktor Haus am Dom, Frankfurt a.M.

  • N.N.

18.30    Abend zur freien Verfügung

Samstag, 

09.00    Helmut Rakowski - Meditation

09.15    P. Prof. Dr. Philipp Renczes SJ, Dekan der Päpstlichen Universität Gregoriana
„Gottes Gerechtigkeit und/oder Gottes Gnade“ / Vortrag

11.00    Heike Streich, Produzentin, Real Film Berlin GmbH,Hamburg,
Esther Hechenberger, ZDF-Redakteurin, Mainz
Robert Hummel, Drehbuchautor, Berlin
Spielfilm „Gegen die Angst

13:30    Schlussdiskussion

(Ende der Tagung ca. 14:30 Uhr)

Tagungsleitung: Vorstandsmitglieder

Anmeldung und Konditionen 

Das Symposium ist so gut wie ausgebucht.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:  mail(at)toptalente(dot)org   - Stichwort: Symposium Rom 2020