Symposium in Rom 2021 zum Thema "Gerechtigkeit im Film"

Neuer Termin: 18.-20. November 2021

Der Ruf nach Gerechtigkeit ist ein anhaltendes Thema, nicht nur in der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Geht man der Frage nach, in welchen Zusammenhängen die Gerechtigkeit eine Rolle spielt, wird man feststellen: sie ist bei allen ernsthaften Themen von Belang, wo nicht von zentraler Bedeutung.

Schon in der antiken Philosophie zählt Platon sie zu den vier Kardinaltugenden, ja sie ist bei hm sogar die oberste Tugend! In den Systemen des Mittelalters und der Neuzeit bleibt die Gerechtigkeit eine Konstante, wird jedoch anders akzentuiert.

In der Religion – in der Bibel wie im Koran - spielt die Gerechtigkeit keineswegs eine geringere Rolle. In den abrahamischen Religionen erweist sich Gott als der schlechthin Gerechte und fordert auch von den Menschen Gerechtigkeit ein.

Gerechtigkeit kann sich nur im Medium menschlicher Gemeinschaft entwickeln oder bewähren. Die dafür notwendigen Gesetze werden von rivalisierenden Parteien mit unterschiedlichen Interessen geschaffen. Und weil darüber immer wieder Streit entsteht, gibt es seit alters her den Stand der Richter. Aber auch für sie stellt sich immer wieder die Frage: Was ist Gerechtigkeit?

Bei dem Symposium werden die verschiedenen Aspekte zu dem Tagungsthema aus wissenschaftlicher und philosophisch-theologischer Sicht erörtert und auch anhand der Filme diskutiert.

Programm

Vorbehaltlich zeitlicher Umstellungen, Änderungen und Ergänzungen bis Anfang November

Donnerstag, 18.11.2021

13.30    Treffpunkt beim Hotel Paolo VI,  gegenüber den linken Kolonaden

14:00    Begrüßung und Programmüberblick

14.15    RA Prof. Dr. jur. Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin der Justiz a. D., Berlin
„Gerechtigkeit in einem Rechtsstaat“ / Vortrag

16.30    Iris Kiefer, Produzentin, filmpool Fiction,  Köln / Daniela Mussgiller; Redakteurin Film, Familie und Serie, NDR Hamburg
Spielfilm „Für Janina

19.30    Gastmahl im „La Vittoria


Freitag, 19.11.2021

09.00    Bruder Helmut Rakowski, OFMCap Geistlicher Direktor des ifp, München
Meditation

09.15    Dr. Anna Maria Riedl; Lehr- und Forschungsbeauftragte, Universität Luzern
“Gerechtigkeit in sozialethischer Perspektive” / Vortrag

10.30    Josef Lederle, Chefredakteur filmdienst, Bonn
„Maria, ihm schmeckt’s nicht!” - Filmkritik zwischen Diskurs u.  Dissens / Impulsreferat

10.45     Dr. Simone Emmelius, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion International Fiction, Mainz 
Moderation der  Podiumsdiskussion zum Tagungsthema mit

  • Josef Lederle, s.o.

  • Prof. Dr. Joachim Valentin, Vorsitzender Rat der Religionen, Direktor Haus am Dom, Frankfurt a.M.

  • N.N.

  • N.N.

Mittagpause von 13.30 – 14.15 Uhr

14.00    Prof. Dr. Reinhold Zwick, Biblische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster
„Gerechtigkeit errettet vom Tode“  (Sprüche 10,2), Biblische Koordinaten – filmische Korrespondenzen   

15.30    Andre Georgi, Drehbuchautor, Berlin
Film „Volksfest“ nach der Buchvorlage von Ferdinand von Schirach

16.45    Thomas Kufus, Produzent, zero one film, Berlin
Eine Folge der TV-Serie „Die neue Zeit”

18.30    Abend zur freien Verfügung


Samstag, 20.11.2021

09.00    Helmut Rakowski - Meditation

09.15    P. Prof. Dr. Philipp Renczes SJ, Dekan der Päpstlichen Universität Gregoriana
„Gottes Gerechtigkeit“ / Vortrag

11.00    Heike Streich, Produzentin, Real Film Berlin GmbH,Hamburg / Robert Hummel, Drehbuchautor, Berlin
Spielfilm „Gegen die Angst

13:30    Schlussdiskussion

(Ende der Tagung ca. 14:30 Uhr)

Tagungsleitung: Vorstandsmitglieder
 

Anmeldung und Konditionen 

Das Symposium war für den Termin im März 2020 und in der Folge für die Alternativtermine im November 2020 und März 2021 ausgebucht. 
Aktuell läuft die Planung für November 2021. Wir informieren Sie gerne, wenn Plätze frei werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:  mail(at)toptalente(dot)org   - Stichwort: Symposium Rom 2021