Symposium in Rom 2019

14. Symposium in Rom vom 21. - 23. März 2019

Thema: „Versöhnung im und durch Film“

Menschliches Miteinander scheint ohne Streit, Konflikte, Gewalt, Hass und Krieg nicht möglich und der Mensch nicht in der Lage zu sein, friedlich mit sich und seiner Umwelt leben zu können.

Die Geschichte der Menschheit ist gepflastert von zerstörerischen Phasen und kollektiven Erlebnissen, in denen ein wirklicher Neuanfang immer wieder nur möglich wurde durch Gesten der Versöhnung, daraus resultierende versöhnende Politik und gesellschaftliche Neuordnung.

Dies gilt gleichermaßen für die individuelle Ebene zwischenmenschlichen Miteinanders. Vergebung erlittenen Leids und Unrechts ist hierbei der erste Schritt und notwendige Vorraussetzung für Versöhnung.
Aber lässt sich massives Unrecht verzeihen? Und wie lernt man zu vergeben, wie kann Versöhnung gelingen?

Das christliche Gebot, dem Mitmenschen immer wieder zu vergeben und sich mit ihm oder ihr zu versöhnen, findet sich in allen Religionen, die Versöhnung als grundlegendes Fundament menschlichen Miteinanders immer wieder betonen.

Am Beispiel preisgekrönter Filme, die diesen Fragen nachgegangen sind, wird das Symposium verschiedene Facetten der Versöhnung in den Blick nehmen und dabei auch die Frage im Fokus behalten:
Sollte Versöhnung, die im Film stattfindet, auch Versöhnung durch Film ermöglichen und unterstützen, um damit gesellschaftlichen Erfordernissen zu entsprechen? 

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